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Břežánky
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Břežánky war ein abgebaggertes Dorf im Okres Teplice, heute Teil der Stadt Bílina. Es lag drei Kilometer nordwestlich von Bílina am Fuße des Böhmischen Mittelgebirges im Nordböhmischen Becken. Das Dorf befand sich im Tal des Radčický potok, umgeben von Bergkämmen wie dem Schenkertberg und dem Bořeň. Die Bahnstrecke Ústí nad Labem–Chomutov verlief nördlich des Dorfes, und die nächste Bahnstation war Břešťany. Břežánky war bis ins 19. Jahrhundert ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit Hopfenspeichern. Der Braunkohlenbergbau veränderte ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Charakter des Ortes. 1860 wurden Schächte abgeteuft, und 1868 wurde das Dorf zum Bezirk Teplitz eingegliedert. 1880 lebten 394 Einwohner im Dorf, von denen 350 deutschsprachig waren. 1906 wurde ein neues Grubenfeld erschlossen, und 1918 wurde die deutsche Schule in eine tschechische umgewandelt. Das Dorf war bis 1945 ein Zentrum des Bergbaus mit einer deutschen Bevölkerung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Břežánky zur Tschechoslowakei zurückgegeben, und die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. 1950 wurde die Gemeinde mit Břešťany zusammengeschlossen, und 1970 wurde das Dorf nach Bílina eingemeindet. Die Gemeinde wurde 1970 aufgrund des Tagebaus devastiert.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Wüstung
- Ort
- Bílina
V bližini
- Břešťany842 m
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