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Burg Solavers
Burg in der Schweiz
Die Ruine der Burg Solavers befindet sich im Gemeindegebiet von Seewis im Kanton Graubünden. Sie liegt auf einem Felskopf bei 736 Meter ü. M., direkt oberhalb von Seewis-Schmitten und Grüsch. Die Anlage war einst ein Kirchenkastell und später eine Feudalburg, die im 13. Jahrhundert von Ulrich von Aspermont erworben wurde. Die Mauer der Burg ist 57 Meter lang und hatte an der Zugangsstelle eine Stärke von 1,6 Metern. Die Kirche, die auf dem höchsten Punkt des Hügels stand, ist romanisch und wurde im 15. Jahrhundert mit gotischen Fenstern versehen. Die Burg Solavers war ein bedeutendes Zentrum im Prättigau und verfügte über eine strategische Lage. Sie wurde im 14. Jahrhundert erstmals in Schriftquellen erwähnt. Die Marienkirche, die einst als Mutterkirche von Seewis und Fanas diente, wurde im Jahr 1370 erstmals genannt. Die Burg war bis ins ausgehende Mittelalter in Betrieb und blieb bis 1487 in den Urkunden erwähnbar. Die Anlage umfasste neben der Kirche auch Feudalbauten und eine Ringmauer, die nur noch spärliche Reste zeigt. Die Burg Solavers bietet einen Eindruck von mittelalterlicher Baukunst und Verteidigungsanlagen. Die Mauer, die die Burg absicherte, ist heute noch als Reste erkennbar. Die Kirche, die auf dem höchsten Punkt stand, ist romanisch und wurde im 15. Jahrhundert mit gotischen Fenstern versehen. Im Süden der Anlage sind Mauerteile eines Wohntrakts und ein Turmrest zu erkennen. Die Umgebung um die Burg besteht aus Felsformationen und Wiesen, die den Eindruck einer alten Burganlage vermitteln.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Kanton Graubünden
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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