Helenesee

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Frankfurt (Oder)Bezirk Frankfurt (Oder)

Helenesee

Tagebaurestsee in Brandenburg

Der Helenesee ist ein Grundwassersee im Oder-Spree-Seengebiet, gelegen auf dem Stadtgebiet von Frankfurt (Oder). Er gehört zum Landschaftsschutzgebiet Ehemaliges Grubengelände Finkenheerd und ist über den Kongo-Kanal mit dem Katjasee verbunden. Der See entstand aus dem Restloch des Braunkohletagebaus „Helene“ und ist mit 220 Hektar Fläche der zweittiefste See Brandenburgs. Seine Wasserqualität und kilometerweiten Stränden haben ihm den Spitznamen „Kleine Ostsee“ eingebracht. Der Helenesee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Tauch- und Surfschulen sowie Sport- und Freizeitangeboten. Von Ostern bis Oktober finden Veranstaltungen wie Kinderprogramme, Strandpartys und Live-Bands statt. Das Helene Beach Festival und das Neptunfest sind Höhepunkte der Saison. Zudem wird jährlich ein Neujahrstauchen vom Frankfurter Unterwasserclub Helene organisiert. In der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen zwischen Anliegern und der Betreibergesellschaft, die 2012 mit einer neuen Geschäftsleitung beendet wurden. Der See liegt in märkischen Kiefernwäldern, acht Kilometer südlich des Stadtzentrums. Seine Uferregionen sind durch Erdrutschungen beeinträchtigt, wodurch Teile des Nord- und Westufers seit 2021 gesperrt sind. Die Sanierung und Freigabe der Strandabschnitte sind noch nicht finalisiert. Die Nutzung als Badegewässer wurde bis 2023 untersagt, und die Sanierung wird voraussichtlich erst nach 2030 abgeschlossen werden.

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Art
See, Tagebaurestloch
Ort
Frankfurt (Oder)

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