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Helmichsteine
Großsteingrab in Deutschland
Die Helmichsteine sind ein Großsteingrab der Trichterbecherkultur (TBK) in Rulle, einem Ortsteil der Gemeinde Wallenhorst im Landkreis Osnabrück. Die Anlage liegt östlich des Ortskerns von Rulle am Rande des Wohngebietes Ruller Esch. Sie wurde zwischen 3500 und 2800 v. Chr. von der TBK errichtet und zählt als Kulturdenkmal. Die Grabanlage ist ein Beispiel für neolithische Monumente, die die Kultur und Ideologie der damaligen Gesellschaft widerspiegeln. Die Helmichsteine sind etwa 14 bis 15 Meter lang und 1,8 Meter breit, in Ost-West-Richtung angelegt. Die Grabkammer war ursprünglich von Erde bedeckt und bestand aus Findlingen, die aus Skandinavien transportiert wurden. Die Anlage diente für Kollektivbestattungen und wurde im 19. Jahrhundert beschädigt. Seit 2000 wird sie von der Osnabrücker Stadt- und Kreisarchäologie erforscht. Dabei wurden Keramikscherben und ein Flachbeil aus Feuerstein als Grabbeigaben gefunden. Die Helmichsteine sind eingefasst von kleineren Findlingen und umgeben von Hecken und Stahlbögen, die die ursprüngliche Größe der Anlage darstellen. Der Zugang lag im Süden, und die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte zerstört. Die Sage verbindet das Grab mit Geva, der Frau des Sachsenherzogs Widukind, doch die Anlage entstand 3.500 Jahre vor seiner Zeit. Die Wittekindsburg, eine frühmittelalterliche Befestigungsanlage, liegt einen Kilometer südöstlich der Helmichsteine.
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- Art
- Archäologische Stätte, Großsteingrab
- Ort
- Wallenhorst
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
V bližini
- Wittekindsburg1.1 km
- Zisterzienserinnenkloster Rulle1.2 km
- Haste3.0 km
- Schinkelturm4.7 km
- Schäferbrunnen5.6 km
- Schinkel5.9 km
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