abbaye de Marbach

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Samostani

abbaye de Marbach

Kloster in Frankreich

Das Stift Marbach war ein reguliertes Augustiner-Chorherrenstift, das 1089 in Marbach (heute Vœgtlinshoffen) im Oberelsass gegründet wurde. Es lag in der Diözese Basel, unter der weltlichen Herrschaft des Bischofs von Straßburg. Das Stift war ein Doppelkloster, das später das Damenstift nach Schwarzenthann verlegte. Es war maßgeblich an der Kanonikerreform beteiligt und verbreitete die Augustinusregel in verschiedenen Klöstern Europas. Das Stift war im Hochmittelalter ein Zentrum der Reformbewegung und hatte enge Verbindungen zum staufischen Königshof. Die Marbacher Annalen, eine wichtige Geschichtsquellen der Stauferzeit, wurden im 13. Jahrhundert im Stift entstanden. Die Consuetudines, die Lebensregeln der Ordensgemeinschaft, wurden um 1122 festgeschrieben und prägten die Ordensstruktur. Das Stift war auch für seine romanische Klosterkirche und bedeutende Handschriften wie den Codex Guta-Sintram bekannt. Die Ruinen des Stifts liegen auf einer Anhöhe bei Eguisheim, mit Blick ins Rheintal. Sie umfassen die Narthex der Kirche, den Friedhof und Fundamentmauern. Zudem sind die Ruinen des einst zum Stift gehörenden Klosters Schwarzenthann im Wald bei Wintzfelden zugänglich. Die Überreste sind ein Zeugnis der mittelalterlichen Architektur und Geschichte.

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Art
Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Eguisheim
Adresse
Marbach
Erbaut
1090
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
Viri:Stift Marbach (CC0-1.0)

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