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Zisterzienserinnenkloster Sterkrade
Kloster in Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Sterkrade lag im heutigen Stadtteil Sterkrade von Oberhausen. Es wurde 1240 als Filiale des Klosters Duissern gegründet und war bis 1809 bestehen. Die Gründung erfolgte durch adelige Familien, die wirtschaftlich fördernd tätig waren. Die Zahl der Nonnen stieg bis 1280 auf 20, und das Kloster wurde dem Kloster Kamp unterstellt. Das Kloster war im Spätmittelalter wohlhabend und besaß Grundbesitz in mehreren Regionen. Es erlebte wirtschaftliche Aufschwünge, wurde aber auch durch Kriege und Plünderungen beeinträchtigt. In der Frühen Neuzeit blieb es katholisch, trotz der Reformation. 1663 wurde eine Äbtissin entthronen, und 1701 wurde ein östlicher Flügel errichtet. 1809 wurde das Kloster aufgelöst. Vor Ort gab es eine Klosterkirche, die später durch einen Neubau ersetzt wurde. Die heute bestehende Pfarrkirche St. Clemens ersetze die alte Klosterkirche. Die Nonnen lebten in einem Klostergebäude, das 1968 neu gebaut wurde. 2012 verließen die Schwestern das Kloster, und seit 2014 wohnen Schwestern des Ordens Medizinische Schwestern St. Joseph dort.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Oberhausen
- Erbaut
- 1240
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