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Grinava
Siedlung in der Slowakei
Grinava ist ein Ort südwestlich von Pezinok, der seit 1975 Teil der Stadt ist. Der Ort liegt am Fuße der Kleinen Karpaten und war bis 1918 Teil des Königreichs Ungarn. Er wurde erstmals 1390 als Gremaw erwähnt und war bis 1970 eine eigenständige Gemeinde mit 1749 Einwohnern. Die historische Entwicklung umfasst verschiedene Besitzverhältnisse und wichtige wirtschaftliche Tätigkeiten wie Weinbau und Landwirtschaft. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1601 gab es vier Mühlen und Weingärten, und 1828 zählte die Ortschaft 110 Häuser und 782 Einwohner. Während des Zweiten Weltkriegs gab es hier ein Gefangenenlager für US-amerikanische Piloten. Nach dem Krieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben, und die Gemeinde verlor ihre Eigenständigkeit. Die Ortschaft war zentral für die Landwirtschaft und den Weinbau in der Region. In Grinava stehen mehrere historische Bauten, darunter die römisch-katholische Pfarrkirche Hl. Sigismund aus dem 14. Jahrhundert, eine evangelische Kirche aus dem Jahr 1926, eine Mühle aus dem 18. Jahrhundert und der ruinöse Smyl-Pálffy-Landsitz aus dem 16. Jahrhundert. Die Bauten spiegeln die kulturelle und historische Entwicklung des Ortes wider. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Kleinen Karpaten und ist Teil der ländlichen Landschaft der Region.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Siedlungsteil
- Ort
- Pezinok
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