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Kraftwerk Westerholt
technische Anlage zur Stromerzeugung in Gelsenkirchen
Das Kraftwerk Westerholt war ein steinkohlebefeuertes Wärmekraftwerk in Gelsenkirchen-Hassel. Es bestand aus zwei Blöcken mit jeweils 150 Megawatt Leistung, die in den 1960er Jahren errichtet wurden. Das Kraftwerk stand bis 2003 in Betrieb und wurde anschließend abgerissen. Der 300 Meter hohe Schornstein, der 1981 fertiggestellt wurde, war ein markantes Merkmal der Anlage. Das Kraftwerk produzierte in seiner Laufzeit 63 Milliarden kWh elektrische Energie sowie 5 Milliarden kWh thermische Energie. Rund 28 Millionen Tonnen Kohle wurden verstromt, hauptsächlich aus der Zeche Westerholt. Die Sprengung des Schornsteins fand am 3. Dezember 2006 statt, nachdem der ursprüngliche Termin abgesagt worden war. Die Sprengung erfolgte in zwei Ebenen und wurde von vielen Zuschauern beobachtet, darunter auch der WDR. Nach der Stilllegung wurde an der Stelle ein Heizwerk eingerichtet, das das Fernwärmenetz im nördlichen Ruhrgebiet versorgt. Das Areal wird heute von einer Wohnsiedlung genutzt, die an den Stadtteilpark Hassel angrenzt. Der Name des Kraftwerks stammt von der angrenzenden Zeche Westerholt.
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- Art
- Kohlekraftwerk
- Ort
- Gelsenkirchen
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