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Žár
Gemeinde in Tschechien
Žár ist eine Gemeinde im Okres České Budějovice in Südböhmen. Sie liegt sechs Kilometer nordwestlich von Nové Hrady und befindet sich linksseitig des Baches Žárský potok am Westufer des Teiches Žárský rybník. Im Osten ragt der Výhledy (548 m) auf, nordwestlich der Dubí (579 m). Nachbarorte umfassen Svobodák, Olešnice, Buková, Janovka, Svaryšov, Hlinov, Údolí, Krčín, Svébohy, Střeziměřice, Božejov, Žumberk, Klažary, Chudějov, Mezilesí, Pěčín und Hrádek. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1186 wurde er erstmals erwähnt als Lazisich, 1221 als Sahar. 1359 wurde die Herrschaft an die Familie von Rosenberg verkauft, und 1610 ging der Hof Sohors an die Hock von Zweibrück. 1840 lebten 243 Deutsche in den 40 Häusern von Sohors. 1915 hatte die Gemeinde 312 Einwohner, davon 200 Deutsche in Sohors. 1938 wurde Žár dem Deutschen Reich zugeschlagen, kehrte 1945 zur Tschechoslowakei zurück und verlor die deutschen Bewohner. In Žár gibt es mehrere sehenswerte Orte. Der Žárský rybník, ein seit 1221 bestehender Fischteich, hat eine Fläche von 121 ha und eine Insel mit Park und Lustschlösschen. Die Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk aus dem 19. Jahrhundert, die gotische Johannes-des-Täufers-Kirche in Žumberk und die Feste Žumberk sind weitere Highlights. Zudem sind die Befestigungsanlagen des Wehrdorfes Žumberk zu besichtigen. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Božejov, Žumberk und Chudějov.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres České Budějovice
- Seehöhe
- 518 m
- Website
- https://www.obeczar.cz/
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