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Kloster Hedersleben
ehemaliges Zisterzienserinnen-Kloster in Hedersleben in Sachsen-Anhalt, heute als Veranstaltungszentrum, katholische Pfarrei und Bildungswerk genutzt
Das Kloster St. Maria und Gertrud war ein Zisterzienserinnenkloster in Hedersleben, Sachsen-Anhalt, das von 1253 bis 1810 bestand. Die heute denkmalgeschützte Anlage liegt an der Westseite des Dorfes in der Selkeniederung. Sie umfasst mehrere Gebäude, darunter Klausur, Wirtschaftshof und Kirche. Die Bausubstanz stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert, wobei die heutige Form durch verschiedene Bauphasen geprägt ist. Das Kloster war bis zur Säkularisation 1810 ein bedeutender religiöser Ort. Es blieb nach der Auflösung als katholische Pfarrei erhalten und wurde 1841 wiederhergestellt. Die Pfarrei Hedersleben war bis 2010 bestehend, bis sie in den Gemeindeverbund Quedlinburg–Hedersleben–Thale eingegliedert und schließlich in die Pfarrei „St. Mathilde“ übernommen wurde. Die Kirche St. Gertrud ist ein zentraler Ort der katholischen Gemeinde. Die Anlage umfasst einen Klausurkomplex mit zwei Geschossen, einen Wirtschaftshof mit barocken Gebäuden und einen Kirchturm aus der Spätromanik. Die Kirche St. Gertrud wurde 1846 im Stil der Neuromanik errichtet und verfügt über farbige Glasfenster, einen Altar aus dem Barock sowie eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert. Der Wirtschaftshof beherbergt ein Torhaus, einen Taubenturm und eine Klostermühle. Die Gebäude sind Teil des Denkmalverzeichnisses Sachsen-Anhalts.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hedersleben
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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