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Kontorhausviertel
südöstlicher Bereich der Hamburger Altstadt
Das Kontorhausviertel liegt im südöstlichen Teil der Hamburger Altstadt und umfasst große Kontorhäuser im Backsteinexpressionismus und anderen Stilrichtungen des frühen 20. Jahrhunderts. Es entstand zwischen den Weltkriegen unter der Planung von Fritz Schumacher. Der zentrale Bereich um den Burchardplatz wurde 2015 als UNESCO-Weltkulturerbe zusammen mit der Speicherstadt ausgewiesen. Das Viertel ist für seine einzigartige Bausubstanz bekannt, die aus Stahlbeton mit Klinkerfassaden besteht. Die Gebäude sind oft kupfergedeckt und haben Staffelgeschosse, die die Straßenschluchten öffnen. Bekannte Bauten sind das Chilehaus, das Meßberghof und das Sprinkenhof, die alle den Denkmalschutz genießen. Die Architektur spiegelt die Entwicklung der Hamburger Stadtgeschichte wider. Besucher können durch die Gassen und Innenhöfe des Viertels spazieren, die von dekorativen Elementen und keramischen Schmuckstücken geprägt sind. Die Fassaden zeigen oft Handel und Handwerk, während die Gebäude wie das Miramar-Haus und der Mohlenhof typische Merkmale des Klinkerexpressionismus aufweisen. Das Viertel ist ein Zeugnis der städtebaulichen Entwicklung Hamburgs.
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- Art
- Wohnviertel, Bauensemble
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hamburg
V bližini
- Chilehaus77 m
- St. Jacobi171 m
- Sprinkenhof129 m
- Belagerung Hamburgs 1813-1814166 m
- Hamburg166 m
- S-Bahn Hamburg166 m
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