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Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald
Kloster in Deutschland
Das Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald war ein Benediktinerkloster in St. Peter im Hochschwarzwald. Es lag im Seelgut Salland und umfasste ein kompaktes Klostergebiet mit Besitzungen im Breisgau, auf der Baar und in der Innerschweiz. Die Mönchsgemeinschaft war von den Zähringerherzögen bevogtet und entwickelte sich zu einem Reformkloster mit bedeutendem Besitz. Die barocke Klosterkirche und die Bibliothek wurden im 17. und 18. Jahrhundert erbaut und erhielten reiche Ausstattungen. Das Kloster war bis 1806 bestehen, als es aufgehoben wurde. Es war dem Bistum Konstanz zugehörig, das 1821 aufgelöst wurde. Bis 2006 beherbergte das ehemalige Kloster das Pastoralseminar, das später mit dem Konvikt in Freiburg zusammengelegt wurde. Die Kirche ist heute Pfarrkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Peter. Die barocke Klosterkirche besitzt einen Hochaltar mit acht verschiedenen Bildern, die im Laufe des Kirchenjahres gewechselt werden, sowie zwei Orgeln und ein fünfstimmiges Glockengeläut. In der Bibliothek wurden unter Abt Philipp Jakob Steyrer umfangreiche Ausbauten vorgenommen. Sie umfasste bis zur Säkularisation etwa 20.000 Bücher, die in die Badische Hofbibliothek, die Universitätsbibliothek Freiburg oder das Priesterseminar übernommen wurden. Die Bibliothek war mit Stuck, Malereien und Skulpturen ausgestattet und war ein bedeutendes Kulturzentrum. Heute wird das Kloster als Geistliches Zentrum genutzt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- St. Peter
- Erbaut
- 1001
- Baustil
- Barock
- Architekt
- Peter Thumb
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