Burg Rauenwörth
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Rauenwörth war eine Wasserburg im Altmühltal, heute im Gemeindeteil Gungolding der Gemeinde Walting im Landkreis Eichstätt. Sie lag auf einer Insel der Altmühl, umgeben von einem Ringgraben. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7034-0215 geführt und gilt als mittelalterlicher Wasserburgstall. Die Wasserburg wurde 1289 als „einstige kleine Burg Rauenwerde“ erwähnt und stand im Besitz der Grafen von Grögling-Hirschberg. Nach deren Aussterben kam sie 1304 an das Hochstift Eichstätt. Die Burg verfiel rasch, und bis ins 19. Jahrhundert blieb nur noch das Fundament einer Mauer erhalten. 1987 begann der Landkreis Eichstätt mit der Wiederherstellung der Insel, wobei archäologische Ausgrabungen Reste von Brückenbalken aus Eichen aus dem Jahr 1295 zutage förmlich brachten. Das Gelände der ehemaligen Wasserburg ist heute ein Feuchtbiotop, das nicht betreten werden darf. Die Burgstelle liegt südwestlich der nicht vollständig gebauten Burg Nunnenstein aus dem Jahr 1394. Umgebung und Ausblick sind durch die Altmühl und die umliegenden Wälder geprägt. Die archäologischen Funde belegen die Nutzung der Burg im 13. Jahrhundert.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Walting
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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