Cité de Carcassonne
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Die Cité de Carcassonne liegt auf einer Anhöhe am rechten Ufer des Aude, zwischen der Montagne Noire im Norden und den Pyrenäen im Süden, rund 150 Meter über der Unterstadt. Sie ist die größte Festungsstadt Europas: Zwei Mauerringe von zusammen fast drei Kilometern Länge und 52 Türme umschließen die Gassen, die Burg und die Basilika. Die Geschichte des Platzes reicht bis zum gallorömischen Oppidum Carcaso zurück; es folgten Westgoten von 460 bis 725, eine arabisch-muslimische Herrschaft bis 759 und ab dem 11. Jahrhundert die Vizegrafen Trencavel. 1209 belagerten die Kreuzfahrer des Albigenserkriegs die Stadt; nach nur fünfzehn Tagen kapitulierte Raimond-Roger Trencavel am 15. August. Ab 1226 gehörte Carcassonne der französischen Krone, die den äußeren Mauerring anlegte und den Ort zur Grenzfestung gegen Aragón ausbaute. Als die Grenze 1659 nach Süden rückte, verlor die Cité ihre Bedeutung und verfiel. Auf Betreiben von Prosper Mérimée begann Eugène Viollet-le-Duc 1855 mit der Wiederherstellung, die 1913 abgeschlossen wurde; etwa 30 Prozent der Anlage sind restauriert. Seit 1997 steht sie auf der UNESCO-Welterbeliste. Zu besichtigen sind das Château comtal mit seinem Graben, der Wehrgang auf den Mauern und die Basilika Saint-Nazaire mit Glasfenstern des 13. und 14. Jahrhunderts. Innerhalb der Mauern wohnen weiterhin Menschen. Der Andrang ist groß; frühe und späte Stunden sind die ruhigsten, und die Gassen sind durchweg gepflastert und uneben.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
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