Schloss Kühbach
Schloss in Deutschland
Schloss Kühbach ist ein zweigeschossiges Dreiflügelgebäude im Klassizismus, das mitten im Markt von Kühbach im Landkreis Aichach-Friedberg steht. Es gehört zum historischen Wittelsbacher Land und wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Die heutige Bausubstanz entstand zwischen dem Ende des 17. und Beginn des 18. Jahrhunderts. Das Schloss hat eine lange Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht und mit dem Benediktinerinnenkloster St. Magnus verbunden ist. Das Schloss war bis 1803 ein Kloster, das unter dem Schutz der Wittelsbacher stand. Es besaß im Spätmittelalter umfangreiche Ländereien und war ein Zentrum der regionalen Wirtschaft. Im 18. Jahrhundert wurde es nach der Säkularisation verkauft und verändert. Herzog Max von Bayern kaufte es 1831 und nutzte es als Jagdschloss. Er ließ den Park und den Schlosssaal neu gestalten und baute ein Brauhaus, das heute die Brauerei Kühbach ist. Nach einem Brand 1860 wurde das Schloss im klassizistischen Stil wieder aufgebaut. Das Schloss und der Vorpark sind nicht öffentlich zugänglich. In der Unterkunft unter dem Schloss befindet sich ein rippengewölbter Kreuzgang, der 1684 von Abtissin Maria Helena von Lerchenfeld errichtet wurde. Der Torturm aus dem Jahr 1696 steht im Westflügel. Das älteste erhaltene Haus in Kühbach ist das Lusthaus der Nonnen aus dem Jahr 1690. Es hat einen quadratischen Walmdachbau mit drei Kreuzgratgewölben und einem opulenten Saal.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Kühbach
- Adresse
- Großhausener Straße 2
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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