Museo de la Paz de Gernika
Das Friedensmuseum von Gernika steht an der Foru Plaza im Zentrum von Gernika-Lumo in Bizkaia, gegenüber dem Rathaus. Das Gebäude entwarf der Architekt Manuel María Smith beim Wiederaufbau der Stadt; zuvor waren darin das Gericht sowie Post und Telegrafenamt untergebracht. Am 7. April 1998 wurde das Haus als Gernika Museoa eröffnet und war zunächst der Stadtgeschichte und dem Bombenangriff vom 26. April 1937 gewidmet. Zwischen 1999 und 2002 wurde es umgebaut und inhaltlich neu ausgerichtet; am 8. Januar 2003 öffnete es als Friedensmuseum wieder, das erste seiner Art im Baskenland und in Spanien. Seit Juli 2002 trägt es eine Stiftung, hinter der die baskische Regierung, die Diputación Foral de Bizkaia und die Gemeinde Gernika-Lumo stehen. Die Dauerausstellung ist um drei Fragen gebaut: was Frieden überhaupt ist, was aus der Zerstörung Gernikas und der späteren Versöhnung folgt, und wie es um den Frieden in der Welt heute steht. Picassos Gemälde dient dabei als Zugang zum Thema Menschenrechte. Das 1997 gegründete Dokumentationszentrum sammelt Archivalien, Bücher und audiovisuelles Material zum Angriff, zum Spanischen Bürgerkrieg und zum Exil; besonders wertvoll ist darin die Sammlung Southworth. 2024 zählte das Museum 66.609 Besuche.
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