Burg Brunstein

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GradoviLandkreis NortheimBezirk Landkreis Northeim

Burg Brunstein

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Die Burg Brunstein war eine Höhenburg in Northeim, Niedersachsen, gebaut auf einer 225 m ü. NN hohen Anhöhe östlich von Langenholtensen. Sie stand auf einem Sporn des Burgbergs und war durch Steilhänge und eine Ringmauer befestigt. Die Burg wurde im 9. Jahrhundert durch den Sachsenherzog Bruno errichtet und später von verschiedenen Adelsfamilien verwaltet. Sie war auch Sitz des Amtes Brunstein, das bis 1840 bestand. Die Burg war ein wichtiger Sitz für die Adelsfamilien und wurde mehrfach verpfändet. Sie verzeichnete mehrere Besitzer, darunter die Herren von Oberg, Münchhausen und Oldershausen. Die Burg wurde im 17. und 18. Jahrhundert mehrfach beschädigt und schließlich abgerissen. Die Steine wurden für neue Amtsgebäude und die Burgscheune genutzt. Die Burgstelle wurde durch einen Steinbruch bedroht, weshalb der Regierungsbezirk Hildesheim 1927 den Betrieb stoppte. Auf der Burgstelle gibt es heute noch eine Tafel mit dem Merian-Stich und einem kurzen Text. Die Burgscheune steht östlich der Burgstelle. Die Domäne Brunstein war ein wirtschaftlich bedeutender Bereich mit Flachsanbau, Schaf- und Viehzucht sowie Handel mit Leinwand und Holz. Die Siedlung um die Burg entwickelte sich im Laufe der Zeit, wobei die Einwohnerzahl zwischen 1689 und 2010 stieg.

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Art
Burg
Ort
Northeim

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