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Sitter
Nebenfluss der Thur
Die Sitter ist der grösste Nebenfluss der Thur und fliesst durch vier Kantone: Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und Thurgau. Sie entsteht im Kanton Appenzell Innerrhoden bei Weissbad, wo sich die Quellbäche Weissbach und Schwendebach vereinen. Der Schwendebach, der kürzere der beiden, hat ein grösseres Einzugsgebiet und einen stärkeren mittleren Abfluss. Die Sitter hat eine Länge von 49 Kilometern und entwickelt sich vom Gebirgsbach zu einem Fluss mit einer mittleren Wasserführung von fast 12 m³/s. Die Sitter ist ein wichtiger Teil der Schweizer Wasserwirtschaft. Sie wird für die Stromgewinnung aus Wasserkraft, die Fischerei, die Trink- und Nutzwassergewinnung sowie die Aufbereitung von Abwasser genutzt. Sie versorgt sieben Wasserkraftwerke, wobei der grösste Anteil auf das Kubelkraftwerk entfällt. Zudem wird jährlich ein Mammut-Flossrennen über die Sitter und Thur veranstaltet. Die Sitter wird von 50 Brücken überspannt, darunter viele des St. Galler Brückenweges. Die Sitter fließt durch ein Einzugsgebiet von 339,94 km², das sich von den Appenzeller Alpen bis ins Schweizer Mittelland erstreckt. Das Gebiet wird zu 55,8 % von Landwirtschaft genutzt und zu 29,7 % von bestockter Fläche. Die Sitter mündet in die Thur bei Bischofszell und wird über die Thur und den Rhein zur Nordsee entwässert. Sie verläuft durch verschiedene Landschaften und bietet als Talaue ein Naherholungsgebiet. Die Sitter ist auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Kanton Appenzell Innerrhoden
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- Bischofszell277 m
- Bezirk Bischofszell305 m
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