Minoritenkloster Hannover
ehemaliges Kloster in Hannover
Das Minoritenkloster Hannover war ein Franziskanerorden aus dem 13. Jahrhundert, das bis 1533 bestand. Es lag an der Leine, nahe dem späteren Leineschloss, heute Niedersächsisches Landtag. Die Franziskaner konnten sich innerhalb der Stadtbefestigung niederlassen, was sie als einzigen Bettelorden unter den Stadtbefestigungen auszeichnete. Das Kloster war ein zentraler Ort für Seelsorge und Bildung. Es hatte ein Studienhaus, das 1401 gegründet wurde, und bis 1501 wurden mindestens zwei Lektoren für die Ausbildung eingesetzt. Die Franziskaner standen in Konkurrenz zum Pfarrklerus, hatten aber ein hohes Ansehen. 1533 verließen sie die Stadt nach der Reformation, wobei ein Teil der Brüder in einer Prozession abzog. Nach dem Verlassen des Klosters wurden die Gebäude an die Diakonen der Marktkirche übergeben. Später dienten die Räume als Zeughaus, Magazin, Bücherei und Wohnungen. 1637 wurde das Gelände für das Leineschloss genutzt, wobei die Kirche erhalten blieb. Der Minoritenaltar, ein Teil der Ausstattung, wurde von Arnold Nöldeke beschrieben und war ursprünglich im Provinzialmuseum ausgestellt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hannover
- Erbaut
- 1241
V bližini
- Leineschloss0 m
- Altes Palais (Hannover)31 m
- Schlossopernhaus57 m
- Schlossbrunnen40 m
- Denkmal der Göttinger Sieben100 m
- Holzmarktbrunnen125 m
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