Führerhauptquartier Felsennest

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Führerhauptquartier Felsennest

Bauwerk in Deutschland

Das Führerhauptquartier Felsennest war das erste ortsfeste Hauptquartier Hitlers im Zweiten Weltkrieg und lag am Rand des Dorfes Rodert, einem Stadtteil von Bad Münstereifel in der Eifel. Es wurde 1939 von der Organisation Todt unter Sicherheitsvorkehrungen gebaut und war ursprünglich eine Flak-Batteriestellung. Die Anlage bestand aus vier Bunkern, drei Baracken und einer Zufahrtsstraße. Sie lag im hinteren Bereich des Westwalls und war bis 1945 als Eifeler Hauptquartier nutzbar. Hitler nutzte das Felsennest während des Westfeldzugs „Fall Gelb“ von 10. Mai bis 6. Juni 1940. In dieser Zeit fanden Lagebesprechungen statt, und er empfing wichtige Militärs und Politiker. Die Anlage war zentral für die Planung der Eroberung Belgiens und Nordfrankreichs. Zudem gab Hitler dort den Befehl zur Annexion von Eupen, Malmedy und Moresnet. Die Sicherheitsvorkehrungen waren gegenüber späteren Hauptquartieren einfach, und die Anlage blieb bis 1945 im Einsatz. Im Felsennest gab es Räume wie die Lagebaracke, Bunkersysteme, Luftschutzbunker und ein Gästebunker. Die Anlage war Teil des Sperrkreises I und umfasste mehrere Bunker und Baracken. Die Umgebung umfasste das Forsthaus Hülloch und die Bunker um das Radberggebiet. Nach dem Krieg wurden viele Bauten zerstört oder abgerissen, doch Reste wie der Führerbunker, die Kuppel des Eselsbergs und Luftschutzbunker sind heute noch vorhanden.

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Art
Bauwerk
Ort
Bad Münstereifel

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