Wallensteingraben

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Wallensteingraben

Kanalbau der Frühen Neuzeit in Mecklenburg

Der Wallensteingraben ist ein künstlich angelegter und natürlicher Wasserlauf zwischen dem Schweriner See und der Ostsee in Wismar. Er verläuft über etwa 20 Kilometer und überwindet 37,8 Höhenmeter. Der Fluss setzt sich aus dem Abfluss des Schweriner Sees und dem ursprünglichen Bachlauf der Stivine zusammen. Ein im 16. Jahrhundert gebauter Kanal, der den Bachlauf abkürzte, verfiel bald nach seiner Errichtung. Der Wallensteingraben beginnt am Nordufer des Schweriner Sees und verläuft entlang der Bahnstrecke Bad Kleinen–Wismar. Er unterquert mehrere Straßen und verläuft durch das Naturschutzgebiet Teichgebiet Wismar-Kluß. Der Fluss ist nur für geübte Wasserwanderer bei günstigen Wasserständen befahrbar. Sein flaches Bett und die vielen Hindernisse wie umgestürzte Bäume machen die Fahrt schwierig. Der Name des Grabens geht auf den Feldherrn Wallenstein zurück, obwohl er mit der Planung nichts zu tun hatte. Ursprünglich hieß der Fluss Viechelnsche Fahrt. Der Wallensteingraben war ein wichtiger Wasserweg für den Salztransport und diente auch zur Stromerzeugung und Trinkwasserversorgung. Heute ist er ein Lebensraum für Fische und Teil der Naturwelt der Region.

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Art
Kanal
Ort
Mecklenburg-Vorpommern

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