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Kloster Lichtenthal
Zisterzienserinnenabtei in Baden-Baden
Das Kloster Lichtenthal ist eine Zisterzienserinnenabtei im Stadtteil Lichtental von Baden-Baden. Es wurde 1245 von Markgräfin Irmengard von Baden gegründet und liegt in der Nähe ihrer Burg Hohenbaden. Die Abtei war eng mit der Familie Baden verbunden und diente als Hauskloster, Grablege und spirituelles Zentrum der Markgrafen. Sie blieb auch in schwierigen Zeiten wie der Reformation und der Säkularisation erhalten, dank der Unterstützung des Hauses Baden. Das Kloster Lichtenthal war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des Zisterzienserordens. Es spielte eine zentrale Rolle bei der kirchlichen Erneuerung und war bis 1806 Teil des Ordens. Nach der Säkularisation übernahm es die Funktion einer Lehranstalt und wurde 1815 zur Grundschule. Im 19. Jahrhundert kam es zu der sogenannten „Affäre Mone“, bei der wertvolle Handschriften illegal verkauft wurden, doch der Staat holte sie später zurück. Die Abtei blieb bis heute erhalten. Heute dient das Kloster als Bildungs- und Gästehaus mit Kursen, einer Grundschule und religiösen Aktivitäten. Die Nonnen betreiben die Schule und engagieren sich in der Erziehung sowie im religiösen Kunsthandwerk. Die Abtei bleibt ein kulturelles und spirituelles Zentrum, das die Geschichte und Tradition der Zisterzienserinnen weiter trägt.
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- Art
- Abtei, Zisterzienserinnenkloster
- Ort
- Baden-Baden
- Erbaut
- 1245
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
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