Daxlanden
Stadtteil von Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland
Daxlanden ist ein Stadtteil von Karlsruhe im baden-württembergischen Rhein-Neckar-Kreis. Er liegt westlich der Innenstadt, an der Alb und unweit des Rheins. Das ehemalige Fischerdorf hat etwa 12.000 Einwohner und wird von den Bewohnern als Schlaucher bezeichnet. Die Region ist durch ihre Lage an der Grenze zu Baden-Baden geprägt. Daxlanden hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1261 wurde der Ort erstmals erwähnt, und 1651 ereignete sich eine schwere Hochwasser-Katastrophe. 1819 bis 1821 wurde die Rheinkorrektion durchgeführt, was den Ort als Schiffs- und Zollstation verlor. 1901 entstand durch den Rheinhafen in Mühlburg eine Veränderung der Erwerbsstruktur. 1910 wurde Daxlanden in die Stadt Karlsruhe eingemeindet. Der Stadtteil bietet verschiedene Sehenswürdigkeiten wie die Appenmühle, eine historische Mühle, die nach Kriegszerstörung 2000 wieder in Betrieb genommen wurde. In der Fettweisstraße steht das Rheinhafen-Dampfkraftwerk. Zudem gibt es den Bunker Appenmühle, der heute als Proberaum genutzt wird. Sportvereine wie der Fußballverein Daxlanden 1912 und der Athletik-Sportverein Karlsruhe-Daxlanden sind aktiv. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Straßenbahnlinie 3 und die Stadtbahnlinie S2.
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- Karlsruhe
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