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Kloster Brandenburg
Kloster in Deutschland
Das Kloster Brandenburg war ein Zisterzienserkloster des Ordens vom Heiligen Kreuz, das von 1477 bis 1784 bestand und in der Gemeinde Sief bei Aachen lag. Es war das einzige Kloster des Ordens im Herzogtum Limburg und stand im Bistum Lüttich. Die Anlage lag am Rand des Raerener Waldes, am Ufer des Iterbachs und war von einer Wasserburg umgeben, die 1444 errichtet wurde. Das Kloster war für seine Ausstattung mit Wald, Äckern, Wiesen, einem Weiher und einer Kupfererzgrube bekannt. Es besaß eine eigene Mühle, die 1585 als Klostermühle Brandenburg erwähnt wurde. Die Klosterkirche wurde 1484 geweiht und war Teil der Pfarrei Walhorn. Reliquien des heiligen Antonius und der heiligen Odilia wurden hier verwahrt und von Pilgern verehrt. Die Anlage verfiel nach der Säkularisation 1784 und wurde später landwirtschaftlich genutzt. Die ehemalige Klosteranlage umfasste ein dreistöckiges Herrenhaus, Flügelgebäude, Stallungen und ein Brauhaus. Die Kirche und das Wohnturm wurden im 19. Jahrhundert restauriert und heute als Wohnanlage genutzt. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz und sind Teil der historischen Landschaft Aachens.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Aachen
- Erbaut
- 1477
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