Kloster Wernberg
Kloster Wernberg liegt auf einer Anhöhe über der Drau zwischen Villach und Velden. Die Anlage war ursprünglich keine geistliche Gründung, sondern eine Burg: 1227 wird sie unter Herzog Bernhard von Spanheim als Burg Werdenberch fassbar. Heute prägt die weitläufige Anlage das Bild über dem Flusstal. Der Wechsel von der Wehranlage zum Kloster zog sich über Jahrhunderte. 1519 kam die Burg an die Khevenhüller, um 1600 ließ Georg von Khevenhüller sie zu einer repräsentativen Sommerresidenz umbauen. In der Gegenreformation musste Paul Khevenhüller den Besitz 1630 verkaufen, 1672 erwarb ihn das Stift Ossiach. Seit 1935 gehört Wernberg den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, die den Ort bis heute bewohnen und bewirtschaften – eine ungewöhnlich lange Kette vom Adelssitz zum Frauenkloster. Der Betrieb ist entsprechend vielfältig: Restaurant, Gästehaus, Bildungshaus mit Kursen und Seminaren zu Spiritualität und Nachhaltigkeit, dazu ein Kindergarten, der seit 1971 besteht. Der klostereigene Garten liefert einen Teil der Zutaten für die Küche, der Klosterladen führt eigene und regionale Erzeugnisse. Das Haus ist ganzjährig zugänglich; für einen Gang über das Gelände und durch den Klostergarten reicht eine knappe Stunde, wer im Restaurant einkehrt oder an einem Kurs teilnimmt, bleibt länger.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
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