Wassertrüdingen

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Wassertrüdingen

Stadt im Landkreis Ansbach in Bayern

Wassertrüdingen liegt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Gunzenhausen. Die Stadt erstreckt sich an der Wörnitz, die hier von Norden den Lentersheimer Mühlbach aufnimmt und nach Süden abknickt. Westlich davon ragt das kleine Massiv des Hesselbergs auf, ein Jura-Zeugenberg, der einen Blick auf die Alpen ermöglicht. Südwestlich liegen die Waldhöhen des Oettinger Forsts. Die Stadt ist Teil der Deutschen Ferienstraße Alpen–Ostsee und verbindet verschiedene Landschaftsregionen. Wassertrüdingen entstand im Hochmittelalter als Wasserburg. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert von 1242, als die Herrschaft der Grafen von Oettingen über die Burg und Stadt übertragen wurde. Die Stadt war im 15. Jahrhundert Teil des markgräflichen Oberamtes Wassertrüdingen und erlebte im 16. Jahrhundert die Reformation. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1634 niedergebrannt, und nach dem Krieg wurde sie von Glaubensflüchtlingen aus Österreich wieder aufgebaut. Im 19. Jahrhundert war die Stadt Teil des Steuerdistrikts Wassertrüdingen und unterlag verschiedenen Verwaltungsänderungen. Die Stadt ist bekannt für ihre Sehenswürdigkeiten wie den Sendedeturm auf dem Hesselberg und die evangelisch-lutherische Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Wassertrüdinger Volksfest und das „Trüdinger Nußmärtel-Treiben“ ziehen Besucher an. Wassertrüdingen war zudem Ausrichter der Kleinen Landesgartenschau 2019. Die Stadt verfügt über eine reiche Kulturgeschichte und ist ein Zentrum für Natur und Geschichte in der Region.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Ansbach
Seehöhe
423 m
Viri:Wassertrüdingen (CC0-1.0)

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