📷 Slika: Wikimedia Commons
Benediktinerinnenkloster Oesede
früheres Benediktinerinnenkloster in Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück (Niedersachsen)
Kloster Oesede war ein Benediktinerinnenkloster in Georgsmarienhütte, Niedersachsen. Es lag östlich der Stadt und war das erste Frauenkloster im Landkreis Osnabrück. Die Klosterkirche St. Johann, heute eine Pfarrkirche, ist das bedeutendste Baudenkmal der Stadt. Das Kloster bestand 633 Jahre, bis es 1803 aufgelöst wurde. Das Kloster war von 1170 bis 1803 ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Die Nonnen betrieben Landwirtschaft, Fischzucht und Kohlebergbau. Sie erwarben Grundstücke und hatten eine eigene Verwaltung. Die Klosterkirche besitzt ein Hagioskop, das Leprakranken und Aussätzigen den Blick auf den Altar ermöglichte. Die Nonnen lebten in einer strengen Klausur, doch sie pflegten Kontakte mit der Gemeinde. Besucher können die ehemalige Klosterkirche, das Konventgebäude und das Torhaus besichtigen. Die Kirche ist heute Pfarrkirche und Teil der Pfarreiengemeinschaft. Im Klosterbezirk gibt es noch Reste der Mauer und die Hungertreppe. Die ehemaligen Nonnen lebten in einer strengen Klausur, doch sie betrieben eine eigene Wirtschaft und hatten eine eigene Verwaltung.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Georgsmarienhütte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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