Kloster Sießen

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Kloster Sießen

Kloster im Bad Saulgauer Ortsteil Sießen im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg

Das Kloster Sießen liegt im Ortsteil Sießen von Bad Saulgau im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg. Es wurde 1260 von Ritter Steinmar von Sießen-Strahlegg als Damenklöster gegründet und war bis 1803 als Dominikanerinnenkloster bestehend. Die barocken Gebäude entstanden 1716/22 durch den Baumeister Franz Beer von Au. 1803 wurde das Kloster aufgelöst, 1860 wurde es von Franziskanerinnen wieder genutzt. Das Kloster ist heute ein Zentrum der Franziskanerinnen, die seit 1860 dort leben. Die barocke Klosterkirche St. Markus wurde 1726–1729 erbaut und 1733 geweiht. Eine Vorgängerkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde im 17. Jahrhundert barockisiert und heute durch ein Gästehaus ersetzt. Im Kloster gibt es zudem einen Ausstellungssaal, der die Ordensschwester Maria Innocentia Hummel ehrt. Im Kloster finden jährlich Veranstaltungen statt, darunter das Franziskusfest im September und das Kinderfranziskusfest am 1. Mai. Pilger aus deutschsprachigen Ländern kommen zum Franziskusfest nach Sießen. Die Franziskanerinnen betreiben zudem eine Landwirtschaft und engagieren sich in der Gemeinschaft.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Bad Saulgau
Adresse
Dominikus-Zimmermann-Straße 18–20, Kloster Sießen 1–8, 88348 Bad Saulgau
Erbaut
1251

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