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Friederikenberg
nicht erhaltenes Lustschloss bei Badetz zwischen Tochheim und Steckby aus der Zeit des Fürstentums Anhalt-Zerbst
Friederikenberg war ein Lustschloss auf dem Hüttenberg südöstlich von Badetz, zwischen Tochheim und Steckby. Es stand im Besitz des Fürstentums Anhalt-Zerbst und wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Heute sind nur das ehemalige Haupttor am Elberadweg und Reste der Gartenanlage erhalten, der Schlossberg selbst ist kaum noch zu erkennen. Das Schloss wurde von Johann August, vermutlich nach Entwürfen von Giovanni Simonetti, errichtet und benannt zu Ehren seiner Frau Friederike von Sachsen-Gotha-Altenburg. Die Bauarbeiten wurden nach deren Tod 1709 eingestellt, erst 1741 wurde das Schloss fertiggestellt. 1751 wurde ein Schankbetrieb eingerichtet, was die Nutzung der Anlage fortsetzte. Besucher können das ehemalige Haupttor am Elberadweg besichtigen und die verbliebenen Teile der Gartenanlage erkunden. Der Schlossberg und die ursprüngliche Bepflanzung sind nur noch schwer zu erkennen. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die Region.
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- Art
- Ruine, geographisches Objekt, Schloss, historischer Ort
- Ort
- Zerbst/Anhalt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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