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St. Clara (Basel)
Kirchengebäude in der Stadt Basel, Schweiz
Die Kirche St. Clara ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Basel und steht im Kleinbasler Quartier Clara. Sie dominiert den Claraplatz und war ursprünglich ein Kloster der Sackbrüder, das 1274 aufgelöst und 1279 dem Orden der Clarissen übergeben wurde. Die Klosterkirche wurde 1356 durch ein Erdbeben zerstört und neu gebaut. Die heutige Kirche beherbergt die leicht veränderte Westfassade und vier Joche des 14. Jahrhunderts, sowie einen polygonalen Chor aus der Erweiterung im 19. Jahrhundert. Die Kirche ist als Pfarrkirche der ersten römisch-katholischen Kirchgemeinde in Basel seit 1853 bekannt. Sie wurde 1858–1861 erweitert, wobei Stadtbaumeister Amadeus Merian den Raum in gotischem Stil nach Osten verlängerte. Die Kirche besitzt Glasfenster von Giuseppe Scartezzini sowie mehrere Orgeln, darunter eine große Orgel von Metzler Orgelbau aus dem Jahr 1993 und eine Chororgel aus der Manufaktur Orgelbau Graf aus dem Jahr 1976. Seit 2023 steht zudem ein Orgelpositiv als Leihgabe im Chor. In der Kirche finden neben religiösen Gottesdiensten auch kulturelle Veranstaltungen statt, wie Buchvernissagen oder Ausstellungen. Beispielsweise zeigte die Basler Künstlerin Heikedine Günther 2019 Malerei in der Ausstellung «Core & Cosmos». Die Räume der Pfarrei können zudem über die Website der Kirche gemietet werden. Die Kirche ist umgeben von der Altstadt Basels und bietet Ausblicke auf die umliegenden Gebäude und Plätze.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Basel
- Adresse
- Claraplatz 6
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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