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Elster-Saale-Kanal
Kanalprojekt in Sachsen
Der Saale-Leipzig-Kanal ist ein Wasserweg, der die Weiße Elster in Leipzig mit der Saale bei Leuna verbinden sollte. Er wurde 1933 begonnen und 1943 eingestellt. Das elf Kilometer lange geflutete Teilstück zählt zu den Bundeswasserstraßen. Die Planung sah eine Verbindung über das norddeutsche Netz und die Elbe an. Der Kanal war für Schiffe bis 1000 Tonnen gedacht, mit einer Tiefe von 3,5 Metern und einer Breite von bis zu 37 Metern. Der Kanal war Teil des Mittellandkanals und wurde in den 1930er Jahren gebaut. Bis 1936 wurden Arbeiten zügig fortgeführt, doch ab 1939 verschob sich der Fokus auf den Rüstungstransport. Die Dammstrecke war bis zu 16 Meter über dem Gelände aufgeschüttet. Zwei Sicherheitstore und eine Entlastungsanlage wurden gebaut, um die Dammstrecke zu schützen. Die Schleusentreppe bei Wüsteneutzsch war geplant, wurde aber nicht fertiggestellt. Die Arbeiten wurden 1943 eingestellt, wobei etwa 75 Prozent des Bauvolumens fertiggestellt waren. Der Lindenauer Hafen war Teil des Projekts und wurde 1938 begonnen. Er war als Industrie- und Umschlaghafen geplant, mit zwei Hafenbeckenen. Bis 1943 waren große Teile der Anlagen fertiggestellt, doch die Verbindung zu den Kanälen blieb unvollständig. Die Anlage steht heute unter Denkmalschutz. Die Verbindung zum Karl-Heine-Kanal wurde 2015 wiederhergestellt, die zum Saale-Leipzig-Kanal ist jedoch noch nicht realisiert. Der Kanal ist heute ein Thema für Tourismus und Wirtschaft, doch die Finanzierung bleibt ein Problem.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila. Aktualni podatki pri upravljavcu
- Art
- Kanal, technisches Denkmal
- Ort
- Leipzig
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 103 m
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