Ursulinertor
historisches Stadttor im Verlauf der ehemaligen inneren Stadtmauer Aachens
Das Ursulinertor war ein Nebentor der inneren Stadtmauer Aachens, die als Barbarossa-Mauer bekannt ist. Es wurde im 13. Jahrhundert eingefügt und lag im Ostsüdosten der Stadt, zwischen dem Harduinstor und dem Besterdertor. Heute ist das Tor nicht mehr vorhanden, aber seine Lage lässt sich an der heutigen Ursulinerstraße, Holzgraben und Friedrich-Wilhelm-Platz erkennen. Das Ursulinertor war eng mit dem Adalbertsstift verbunden, einem wichtigen kirchlichen Zentrum. Die Ursulinerstraße, die damals zum Tor führte, enthält noch Reste einer römischen Platzanlage. Hier wurden Mauerreste der Arkaden gefunden, die vermutlich zur Verbindung von Thermenbauten dienten. Die Straße ist die älteste als Weg bezeichnete Straße Aachens und trägt heute auch den Namen Aldegundisstraße. In der Ursulinerstraße sind archäologische Funde aus der Römischen Zeit erhalten geblieben, da sie in ein mittelalterliches Gebäude eingebettet waren. Das Doppelhaus Klüppel auf dieser Straße hat eine lange Geschichte, darunter eine Rolle als zentrales Gebetshaus der Reformierten Kirche im 16. Jahrhundert. Die Umgebung bietet somit Einblicke in die römische und mittelalterliche Geschichte Aachens.
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- Art
- Stadttor
- Ort
- Aachen
V bližini
- Varieté Femina93 m
- Harduinstor121 m
- Ursulinenkloster Aachen87 m
- Besterdertor128 m
- Bahkauvbrunnen139 m
- Kreislauf des Geldes118 m
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