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Schloss Ebenhausen
Schloss in Deutschland
Das Schloss Ebenhausen steht im Ortsteil Ebenhausen der Gemeinde Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen. Es ist ein Baudenkmale der Region und trägt die Nummer D-6-72-140-17 in der Bayerischen Denkmalliste. Die Anlage hat ihre Wurzeln im Spätmittelalter, wobei bereits 1315 ein Verkauf der Burg und des Ortes dokumentiert ist. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg nach Zerstörungen durch den Bauernaufstand von 1525 wieder aufgebaut. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert durch den Hochfürstlich Würzburgischen Stadt- und Landbaumeister Joseph Greissing erweitert. Der Hauptflügel an der Ostseite wurde von 1709 bis 1710 errichtet, wobei ältere Fundamente genutzt wurden. Die Bauarbeiten wurden durch Greissings Nachfolger Balthasar Neumann fortgesetzt. Die Schlossscheune trägt das Wappen von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn. Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Schlosses beschädigt, doch die Schäden konnten 1946 repariert werden. Das Schloss Ebenhausen ist heute ein Teil der Landschaft im Oerlenbach. Die Anlage umfasst einen ungleichmäßigen Hof mit Westflügel und einen Hauptflügel an der Ostseite. Die Westwand des Schlossscheunen-Gebäudes zeigt das Wappen von Julius Echter. Die Umgebung umfasst den Ort Ebenhausen sowie das Forstamt, das bis 1834 existierte. Die Anlage ist heute landwirtschaftlich genutzt und steht als Denkmal im ländlichen Raum.
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- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Oerlenbach
- Adresse
- Schloßstraße 18,Schloßstraße 20
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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