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hospic na Velikem Sv. Bernardu
Schutzgebäude auf dem Grossen St. Bernhard im Kanton Wallis, Schweiz
Das Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard liegt im Kanton Wallis, am Ende des Val d’Entremont, nur wenige Meter von der italienischen Grenze entfernt. Es wurde im Hochmittelalter von Bernhard von Aosta und Königin Ermengarde gegründet, um Reisende vor Banditen zu schützen. Das Gebäude diente ursprünglich als Herberge und Hospital und war Teil der Augustiner-Chorherren. Es gehört zur politischen Gemeinde Bourg-Saint-Pierre und zum Bistum Sitten. Das Hospiz war ein wichtiger Treffpunkt für Reisende und bot Gastfreundschaft für alle, unabhängig von ihrer Herkunft. Im 17. Jahrhundert wurden die Bernhardinerhunde gezüchtet, die als Rettungshunde für Lawinenopfer bekannt wurden. Bis 1940 wurden Gäste kostenlos bewirtet, was später zu finanziellen Schwierigkeiten führte. Heute ist ein Obolus für den Aufenthalt fällig, während die Gastfreundschaft weiterhin für Wanderer gilt, die den Pass zu Fuß erreichen. Vor Ort erwartet man eine historische Atmosphäre mit Ausblicken auf die Alpen und die Grenze zu Italien. Die Umgebung umfasst den Val d’Entremont sowie botanische Spuren des Alpengartens der Chorherren. Die Bernhardinerhunde sind ein weiteres Highlight, das die Geschichte des Hospizes lebendig macht. Die Gegend ist auch für Wanderer attraktiv, die den Pass und die umliegenden Gebirgsregionen erkunden können.
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- Art
- Schutzhütte
- Ort
- Bourg-Saint-Pierre
- Adresse
- 1946 Bourg-Saint-Pierre, Svizzera
- Erbaut
- 1001
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
- Seehöhe
- 2469 m
V bližini
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