Komošín

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Gradovi

Komošín

Komošín ist eine Ruine eines Schlosses östlich der Siedlung Dolany im Landkreis Klatovy. Der Burgsitz lag auf dem Gipfel einer Halbinsel über der Fluss Úhlava in einer Höhe von 440 Metern. Von dem Schloss sind terrestrische Relikte und Teile der Mauern erhalten geblieben, die von späterer Bauweise überlagert sind und als kulturelle Denkmale geschützt sind. Die Geschichte des Schlosses ist in schriftlichen Quellen ab dem Jahr 1510 nachweisbar, als Jan Kanický von Čachrov den leeren Burgsitz mit anderen Gütern verkaufte. Vermutet wird, dass es ein früheres Sitz der Herren von Svrčovce war. Der älteste bekannte Besitzer war Oldřich von Svrčovce, der im ersten Halbjahr des 14. Jahrhunderts bekannt ist. Seine Nachkommen verließen das Schloss im 15. Jahrhundert und zogen auf die Burg in Svrčovce. 1703 ließen die klatovschen Jesuiten in der Ruine eine barocke Kapelle errichten, die 1956 einstürzte. Die Ausgestaltung des Schlosses ist unbekannt. Das Burgzentrum wurde von einem in die Felswand geschnittenen Graben abgegrenzt, der vermutlich auch andere Seiten umschloss. Durch eine zerstörte Brücke im Südost-Eck des Zentrums gelangte man in den Park mit teilweise erhaltenen Mauern. Auf der nördlichen Seite stand ein rechteckiger Palast, dessen drei Außenwände in den Innenräumen der modernen Bauweise erhalten sind. Ebenfalls erhalten ist ein mit Stein vermauertes Kellergebäude. Wahrscheinlich stand eine runde Türme an der Frontseite.

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Art
Burg, Burgruine
Erbaut
1400
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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