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Ladbergen
Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
Ladbergen ist eine Gemeinde im Tecklenburger Land, Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im nördlichen Teil des Bundeslandes, etwa 25 Kilometer von Münster und Osnabrück entfernt. Die Gemeinde ist von der Autobahn 1 und der Bundesstraße 475 durchzogen und grenzt an sechs Städte und Gemeinden. Mit 6911 Einwohnern ist sie eine der kleinsten Gemeinden im Kreisgebiet. Durch die Campinganlagen leben etwa 700 weitere Personen hier mit Zweitwohnsitz. Ladbergen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 1149 wurde es ein eigenständiges Kirchspiel, das dem Bistum Münster und später Osnabrück zugeordnet war. 1246 wurde der Ladbergener Städtebund gegründet, ein Vorläufer anderer Städtebünde. Im Zweiten Weltkrieg war der Ort stark bombardiert, wodurch der Dortmund-Ems-Kanal stark beschädigt wurde. Die Luftangriffe führten zu vielen Zivilopfern und verursachten massive Schäden. Die Gemeinde war zudem ein Durchgangsort für Unterhändler im Westfälischen Frieden 1648. Die Gemeinde verfügt über zwei Kirchen, eine evangelische und eine katholische, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt haben. Die evangelische Kirche wurde 1853 errichtet, die katholische St.-Christophorus-Kirche 1980 eingeweiht. Die Bevölkerung ist heute etwa zur Hälfte evangelisch und weniger als ein Viertel katholisch. Die Gemeinde ist politisch liberal geprägt und hat eine eigene Verwaltung seit 1949. Sie verfügt über Campingplätze und Ferienwohnungen, die den Fremdenverkehr fördern.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Steinfurt
- Seehöhe
- 50 m
- Website
- https://www.ladbergen.de/
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