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Schloss Hohenbuchau
Schloss in Deutschland
Schloss Hohenbuchau war ein Herrenhaus in der Parkanlage von Georgenborn, einem Ort im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Es stand an der Stelle eines früheren Landsitzes und wurde 1895 errichtet. Das Gebäude wurde 1963 abgerissen, doch einige Nebengebäude und die Parkanlage blieben erhalten. Die Parkanlage umfasste ein Weiher, ein chinesisches Teehaus und einen griechischen Tempel. Das Schloss war ein Zeugnis des Wohlstands der Familie Krauskopf, die es ab 1863 besaß. Die Firma Russian American India-Rubber Co. war bis zum Ersten Weltkrieg die größte Gummischuhfabrik der Welt und produzierte täglich 150.000 Paar Schuhe. Das Schloss wurde 1895 durch Alfred Schellenberg entworfen und war ein Symbol des Reichtums, der durch Gummiverarbeitung entstanden war. Besucher können heute die Umfassungsmauer mit chinesischem Pavillon, zwei Teiche, die Schlosstreppe, das Gästehaus und Pförtnerhäuser bewundern. Die Parkanlage und einige Details wie Mammutbäume sind noch vorhanden. Das Schloss diente in verschiedenen Epochen als Unterkunft, Schule und sogar als Filmkulisse. Es war ein Teil der Geschichte Georgenborns und des rheinland-pfälzischen Landes.
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- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Georgenborn
- Erbaut
- 1869
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