Libanice

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Pardubický kraj

Libanice

Libanice, deutsch Libanitz, ist ein Ortsteil der Gemeinde Honbice im Okres Chrudim. Das Dorf liegt sieben Kilometer südöstlich von Chrudim und befindet sich in der Quellmulde des Baches Ježděnka. Umgeben sind die Ortschaft von Hügeln und Teichen, darunter der Teich Ježděnec im Norden und die Hügel Kamenice, Kopec und Tři Bubny in verschiedenen Richtungen. Nachbarorte umfassen Turyň, Dolní Bezděkov, Zaječice und Vlčnov. Das Dorf hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. 1472 wurde Libanice erstmals erwähnt, und ab 1542 gehörte es dem Wenzel Talatzko von Gestetitz. Im 17. Jahrhundert wechselte das Gut mehrfach, bis es 1701 an den Grafen von Schönfeld gelang. 1835 zählte das Dorf 26 Häuser und 192 Einwohner. 1920 wurde Libanice zur eigenen Gemeinde, 1961 wurde es wieder in Honbice eingegliedert. Beim Zensus 2001 lebten 77 Menschen in 32 Häusern. Im Dorf gibt es einen Glockenturm und ein Kreuz auf dem Dorfplatz. Nordlich des Dorfteichs steht eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges mit einer Büste von T. G. Masaryk, die 1930 enthüllt wurde. Die Ortschaft ist auch für den Sprachwissenschaftler Antonín Profous bekannt, der 1878–1953 lebte. Die Gemeinde ist Teil der Mikroregion Chrudimsko.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Honbice
Seehöhe
260 m

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