Südfrankreich

Pic du Midi de Bigorre

Der Pic du Midi de Bigorre erhebt sich 2.876 Meter hoch im Département Hautes-Pyrénées, auf der Grenze zwischen den Gemeinden Bagnères-de-Bigorre und Sers. Der Gipfel steht am Nordrand der Pyrenäenkette und damit vor dem eigentlichen Hauptkamm – ein vorgeschobener Beobachtungsposten, von dem der Blick nach Süden über die Gipfelkette und nach Norden über das Vorland reicht. Geologisch besteht der Berg vor allem aus devonischem Schiefer mit Marmorlagen. Auf dem Gipfel arbeitet seit 1873 das Observatoire du Pic du Midi, das Astronomie und Meteorologie betreibt und heute der Universität Toulouse III – Paul Sabatier angegliedert ist. Weithin sichtbar ist der 103 Meter hohe Sendemast von 1959, über den etwa ein Siebtel des französischen Mutterlands mit Rundfunk- und Fernsehsignalen versorgt wird. Wegen der klaren Nachthimmel wurde die Umgebung 2013 als erstes internationales Sternenlichtschutzgebiet Europas anerkannt; es umfasst 251 Gemeinden auf rund 3.000 Quadratkilometern. Hinauf führt eine zweiteilige Seilbahn vom Wintersportort La Mongie auf 1.785 Metern; die obere Sektion überspannt 2.550 Meter am Stück und gehört damit zu den längsten Seilfeldern Frankreichs. Oben verteilen sich Terrassen, Kuppeln und Ausstellungsräume über den schmalen Grat. Das Klima ist hochalpin: Die Jahresmitteltemperatur liegt bei etwa minus zwei Grad, Schneefall ist auch im Sommer möglich. Wie weit der Blick trägt, entscheidet die Wetterlage – bei Wolken bleibt vom Panorama nichts übrig.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

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