Galgentor
Turm in Frankfurt am Main
Das Galgentor war eines der fünf Stadttore der spätmittelalterlichen Frankfurter Befestigung und ermöglichte den Zugang zur Neustadt. Es wurde zwischen 1381 und 1392 errichtet und lag an der Kreuzung der Großen Gallusstraße mit der Neuen Mainzer Straße, im Zentrum des Bankenviertels. Westlich des Tores befand sich das Galgenfeld, das bis 1799 als Ort öffentlicher Hinrichtungen diente. Heute ist das Gebiet Teil des Bahnhofsviertels. Das Galgentor war das bedeutendste Tor der Stadt, da es den Verkehr nach Mainz ermöglichte und bei Kaiserkrönungen eine zentrale Rolle spielte. Der Torturm war repräsentativ gestaltet mit Statuen der Schutzpatrone. Im Schmalkaldischen Krieg 1546 wurde der Turm halb abgebrochen, um Verteidigungsfeuer zu verhindern, doch wurde er bald wieder aufgebaut. 1607 wurde ein Rondell am Turm angebaut, und 1635 wurde eine Bastion vor dem Tor errichtet. Vor Ort erwartet man eine historische Stätte mit Ausblicken auf die Innenstadt und das Bahnhofsviertel. Die Große Gallusstraße ist eine wichtige Verbindungsstraße, und das Galgenfeld ist ein Teil der historischen Landschaft. Die Umgebung umfasst das Bankenviertel und die Reste der alten Befestigung. Die Gassen und Plätze vermitteln einen Eindruck der mittelalterlichen Stadtstruktur.
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- Art
- Turm
- Ort
- Frankfurt am Main
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