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Flugplatz Großenhain
Flugplatz in Deutschland
Der Flugplatz Großenhain liegt einen Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Großenhain in Sachsen und ist einer der ältesten noch in Betrieb befindlichen deutschen Flugplätze. Er war ursprünglich ein militärischer Flugplatz, der ab 1913 als sächsische Fliegerstation genutzt wurde und bis 1945 als deutscher Fliegerhorst und später sowjetischer Militärflugplatz diente. Seit 1993 wird der Platz ziviler Verkehr genutzt. Der Flugplatz war bis 1918 Ausbildungsort für über 60.000 Soldaten, darunter auch der berühmte Jagdflieger Manfred von Richthofen. Während des Zweiten Weltkriegs war er Stationierungsort für mehrere Fliegergeschwader, darunter die Aufklärungsfliegerschule 1 (F) Heer. Nach dem Krieg wurde der Platz von der Sowjetunion genutzt und bis 1993 als militärischer Flugplatz betrieben. Heute ist er ein ziviler Verkehrslandeplatz mit einer Grasbahn und einer Rollbahn. Auf dem Gelände gibt es eine Flugzeugwerft, die heute von Industrieunternehmen genutzt wird, sowie ein Segelfluggelände. Zudem betreibt das Fliegende Museum historische Flugzeuge. Der Flugplatz ist auch Ausstellungsfläche für Flugzeugmodelle und historische Fahrzeuge. Die Infrastruktur umfasst eine Tankstelle mit speziellen Kraftstoffen.
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- Art
- Verkehrslandeplatz
- Ort
- Großenhain
- Seehöhe
- 417 m
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