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Burg Nanstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Nanstein steht als Ruine hoch über der Stadt Landstuhl in Rheinland-Pfalz. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet und liegt auf einem 330 Meter hohen Vorberg der Sickinger Höhe. Die Anlage ist in den roten Sandsteinfelsen eingebaut, der ebenfalls Nanstein heißt. Die Burg war Teil des staufischen Befestigungssystems und diente als Sicherungsburg. Die Burg ist bekannt durch die Geschichte des Ritters Franz von Sickingen, der 1523 bei der Belagerung der Burg starb. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert zu einer Kanonenburg ausgebaut, doch sie wurde 1523 durch die Reichsfürsten zerstört. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg endgültig zerstört. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Ruine teilweise wiederhergestellt. Die Burganlage umfasst eine Hauptburg und eine Vorburg. Sie war bis um 1600 etwa 125 Meter lang und 100 Meter breit. Besucher können den Burghof betreten, den ehemaligen Rittersaal, den Batterieturm und die Küche mit Wappensteinen besichtigen. Von der Burg aus hat man einen weiten Ausblick über die Westpfälzische Moorniederung. Die Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel mit historischen Veranstaltungen wie den Burgspiele und dem Berglauf.
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- Art
- Burgruine
- Ort
- Landstuhl
- Adresse
- Burgweg 1, 66849 Landstuhl
- Erbaut
- 1152
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 323 m
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