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Burg Liebeneck
Burgruine im Landkreis Roth in Bayern
Die Burg Liebeneck war eine hochmittelalterliche Adelsburg, die einst über dem Tal der Schwarzach lag. Der heutige Burgstall befindet sich südlich von Mettendorf im Landkreis Roth, Bayern. Die Anlage war ein kleiner Ministerialensitz, der hauptsächlich aus einem Wohnturm bestand. Von ihm blieb nur wenig Mauerwerk und ein Halsgraben erhalten. Die Burg war von den Absbergern erbaut und wurde erstmals 1346 urkundlich erwähnt. Sie stand im Besitz verschiedener Adelsfamilien und wurde im 16. Jahrhundert an das Hochstift Eichstätt verkauft. Während des Dreißigjährigen Krieges verfiel sie allmählich. 1727 wurden zwei Gnadenbilder zur Wallfahrtskirche in Mettendorf gebracht, was den Pilgerverkehr begünstigte. Die Burg lag auf einer Hangterrasse des Pfaffenberges und bestand aus einem Wohnturm, der von einer Ringmauer umgeben war. Sie war etwa 50 × 30 Meter groß und hatte einen 3 Meter tiefen Halsgraben mit Vorwall. Die Anlage war im 20. Jahrhundert noch bis zu 8 Meter hoch. Sie war Teil einer Region mit mehreren Burgruinen, darunter Rumburg und Rundeck.
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- Art
- Archäologische Stätte, archäologischer Befund, Burgruine, Bodendenkmal
- Ort
- Greding
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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