📷 Slika: Wikimedia Commons
Hochgericht Hanau
archäologische Stätte in Deutschland
Das Hochgericht Hanau ist ein ehemaliger Richtplatz des Obergerichts Hanau. Die Anlage liegt im Stadtteil Hanau-Wolfgang, südlich der ehemaligen Old-Argonner-Kaserne. Sie befindet sich in einem Wohngebiet, umgeben von Neubauten und Sanierungen der historischen Bauten. Die Richtstätte war ursprünglich auf freiem Feld in der Lehrhöfer Heide, weit außerhalb der Stadt. Die Richtstätte wurde 1839 als Ersatz für eine ältere Richtstätte errichtet, die 1834 abgebrochen wurde. Die neue Anlage wurde 1861 letztmals genutzt, als der Mörder Nolte enthauptet wurde. Mehr als 12.000 Menschen sollen die Hinrichtung beobachtet haben. 1926 wurde die Anlage als Kulturdenkmal restauriert und ist seit der Umwandlung des Geländes in ein Wohngebiet öffentlich zugänglich. Die Plattform besteht aus einer 2 Meter hohen Bruchsteinfassung mit Erde aufgefüllt. Sie hat einen Durchmesser von etwa 13 Metern und ist über eine Treppe vom Süden zugänglich. Die Anlage war ursprünglich für Hinrichtungen mit dem Richtschwert gedacht und besaß keinen Aufbau. Sie ist nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz als Kulturdenkmal geschützt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Hessen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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