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Uffoburg
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Uffoburg ist eine abgegangene Höhenburg im Ortsteil Rott der Gemeinde Extertal im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt auf dem „Rintelschen Hagen“ südwestlich des Dorfes Bremke und erreicht eine Höhe von 200 bis 215 Meter über NN. Die Burg wird dem Grafen Uffo zugeschrieben, der erstmals in der Chronik „Catalogus episcoporum Mindensium“ des 14. Jahrhunderts erwähnt wird. In dieser Quelle wird ein Graf Uffo im 9. Jahrhundert beschrieben, dessen Gemahlin Hiltborch das Kloster Möllenbeck gründete. Die Uffoburg wurde 1900 von Otto Weerth untersucht, wobei Keramikfunde auf die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts datiert wurden. Die Burg wurde vermutlich im 10. Jahrhundert aufgegeben. Die ursprünglich 200 mal 250 Meter große Wallanlage, die aus einer Vor- und einer Hauptburg bestand, ist nur noch durch geringe Wallreste erkennbar. Die genaue Lage der Burg ist aufgrund fehlender Reste der Gebäude nicht vollständig rekonstruierbar. Die Uffoburg ist ein archäologisches Denkmal, das in der Umgebung von Bremke und Extertal liegt. Die Reste der Wallanlage bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Größe und Struktur der Burg. Die Umgebung um die Uffoburg ist geprägt von der Landschaft des Kreises Lippe und bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und Felder. Die Burg ist Teil der regionalen Geschichte und wird in verschiedenen Quellen wie der Datenbank „EBIDAT“ und dem LWL-GeodatenKultur dokumentiert.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Extertal
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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