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Asamkirche
Kirchengebäude in München, Deutschland
Die Asamkirche in München steht in der Sendlinger Straße der Altstadt und wurde von den Brüdern Asam zwischen 1733 und 1746 erbaut. Sie ist eine Filialkirche von St. Peter und gilt als bedeutendes Werk des süddeutschen Spätbarocks. Die Kirche entstand als Privatkirche, was den Baumeistern Freiheit gab, ihre künstlerischen Vorstellungen umzusetzen. Die Fassade ist eingebunden in die Häuserflucht der Straße und wirkt steil und schwingend. Sie ist mit Pilastern und Ornamenten verziert, die die spätbarocke Stilrichtung widerspiegeln. Die Kirche wurde 1746 geweiht und stand während des Zweiten Weltkriegs starken Schäden aus Bombenangriffen gegenüber. Die Renovierungen begannen 1946 und führten bis in die 1980er Jahre. Die Innenrestaurierung 1975–1983 brachte das ursprüngliche Erscheinungsbild des Chors wiederher. Der Innenraum ist steil proportioniert und besteht aus drei Räumen: Vorraum, Gemeinderaum und Altarraum. Die Lichtführung im Chorbereich ist besonders gelungen, wobei die Helligkeit von unten nach oben zunimmt. Die Deckenmalerei und Stuckreliefs thematisieren das Leben des Heiligen Nepomuk. Der Hochaltar ist doppelgeschossig und beherbergt eine Reliquie des hl. Johannes Nepomuk. Die Seitenaltäre sind mit Engelfiguren und Baldachinen ausgestattet. Die Deckengemälde zeigen Ereignisse aus dem Leben des Heiligen, während die Stuckreliefs in den Gewölbegesimsen Begebenheiten aus seinem Leben darstellen. Die Orgel wurde 1982 erbaut und hat 16 Register. Das Priesterhaus und das Asamhaus sind als Nebengebäude an die Kirche angebunden.
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- Art
- Kirchengebäude, Filialkirche
- Ort
- München
- Adresse
- Sendlinger Straße 32
- Erbaut
- 1746
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Brüder Asam
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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