Kloster Marienborn (Coesfeld)
Kloster in Deutschland
Das Kloster Marienborn war ein Zisterzienserkloster, das 1230 in Lippramsdorf gegründet und 1244 nach Coesfeld verlegt wurde. Es stand im südwestlichen Münsterland und war bis 1805 bestehen. Die Verlegung in die Stadt war ungewöhnlich, da Zisterzienser normalerweise nicht in Städten ansässig waren. Das Kloster wurde auf einem Grundstück errichtet, das dem Kloster Varlar gehörte, und besaß ab 1302 eine eigene Kirche. Das Kloster war Teil der Zisterzienserorden und hatte engen Kontakt zu anderen Klöstern. Die Äbtissinnen kamen aus dem Ministerialenadel, und es gab eine Priorin sowie einen Propst ab 1288. Das Kloster erwarb reichen Grundbesitz, der von bedeutenden Familien des Hochstifts Münster gestiftet wurde. Es besaß auch privaten Besitz, der erst nach dem Tod der Klosterfrauen in den Besitz des Klosters überging. Im 17. Jahrhundert wurde das Kloster von Jesuiten besucht, die ein Gymnasium planen wollten, doch dies blieb aus. Nach der Säkularisation 1805 fiel der Besitz an die Grafen von Salm-Horstmar. Die Gebäude dienten ab 1828 als Gymnasium und wurden später zu Schulzwecken umgebaut. Heute sind nur Reste der alten Gebäude erhalten, die in eine Einkaufspassage und eine Tiefgarage umgewandelt wurden.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Coesfeld
- Erbaut
- 1230
V bližini
- Coesfeld211 m
- Jesuitenkirche Coesfeld193 m
- Jesuitenniederlassung Coesfeld, später Franziskaner-Observanten193 m
- Franziskanerterziarinnenkloster Coesfeld, später Annunziatinnen605 m
- Kapuzinerkloster Coesfeld605 m
- Schwesternhaus Marienbrink605 m
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