Zisterzienserinnen-, später Benediktinerinnenkloster St. Georg, Leipzig
Kirchengebäude in Leipzig
Das Kloster St. Georg in Leipzig war ein Zisterzienserinnenkloster, das vor 1230 gegründet und bis 1541 bestand. Die Gemeinschaft der Nonnen, die sich nach dem heiligen Georg nannte, wurde ursprünglich in Hohenlohe gegründet und verlegte sich 1230 nach Leipzig. Die Nonnen siedelten sich vor der Stadtmauer in der Petersvorstadt an, östlich der heutigen Harkortstraße. Der Markgraf von Meißen förderte das Kloster wirtschaftlich und schenkte es 36 Höfe, eine Mühle und Fischteiche. Das Kloster war eng mit den Meißner Markgrafen verbunden und erhielt 1274 Privilegien des Papstes Gregor X. Im 15. Jahrhundert wurden die Zisterzienserinnen zu Benediktinerinnen. Die letzte Äbtissin, Cecilia von Haugwitz, gab 1541 ihr Amt auf und schloss sich der Reformation an. 1543 mussten die verbliebenen Nonnen das Kloster verlassen, da die Stadt es aufkaufte. Das Kloster wurde bis 1545 abgebrochen, um die Stadtbefestigung auszubauen. Die Nonnenmühle, die 1248 an der Pleiße gebaut wurde, bestand bis 1890. Sie wurde abgerissen und an ihrer Stelle die Karl-Tauchnitz-Brücke errichtet. Das Kloster lag im Bereich der heutigen Nonnenmühlgasse und der Harkortstraße. Die Umgebung umfasste die Pleiße, die Lusitz und die Petersvorstadt. Die historischen Räume und Wege sind heute in der Stadt Leipzig zu erkennen.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila. Aktualni podatki pri upravljavcu
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Leipzig
- Erbaut
- 1230
V bližini
- Bismarck-Denkmal145 m
- Georgi-Dimitroff-Museum199 m
- Benediktinerinnenkloster St. Georg145 m
- Pleissenburg204 m
- Kunsthalle der Sparkasse Leipzig395 m
- Verwaltungsbau Markgrafenstraße 3; 5361 m
QR-Code