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Marienkirche
Kirchengebäude in Bochum
Die St.-Marien-Kirche steht in der Bochumer Innenstadt und markiert den Beginn der Westerweiterung der Stadt zu den Arbeitervierteln des Bochumer Vereins. Der neogotische Backstein-Turm ist etwa 70 Meter hoch und prägt das Stadtbild. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert errichtet und war Teil der Gemeinde, deren Bauplatz durch eine Schenkung entschieden wurde. Der Bau begann 1868 und endete 1872, wobei der Entwurf des Architekten Gerhard August Fischer maßgeblich war. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1943 zerstört. Nach dem Krieg wurde sie 1953 wieder geweiht, wobei der Kirchenraum schlichter gestaltet wurde. 1962 bis 1963 wurde der Altarraum durch Roman Reiser umgestaltet, wobei moderne Elemente in die Glasfenster von Heinrich Wilthelm eingearbeitet wurden. Die Kirche blieb bis 2002 aktiv, wurde dann profaniert und schließlich in ein Musikforum umgewandelt. Heute ist die Marienkirche Teil des Anneliese Brost Musikforums Ruhr und dient als Foyer. Die Glasfenster und einige Wandzeichnungen wurden übernommen, und die Kirche wird für Konzerte und Kulturveranstaltungen genutzt. Der Haupteingang liegt an der Viktoriastraße, und die Kirche ist ein Teil des kulturellen und historischen Erbes Bochums.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bochum
- Adresse
- Humboldtstraße, 44787 Bochum
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Kurt Hubert Vieth
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