📷 Slika: Wikimedia Commons
Eiermann-Magnani-Museum
Dokumentationsstätte für dt. Nachkriegsgeschichte in Hettingen (Buchen)
Das Eiermann-Magnani-Haus steht im Stadtteil Hettingen von Buchen und ist Teil einer Genossenschaftssiedlung aus den 1940er-Jahren. Es wurde von Pfarrer Heinrich Magnani und Architekten Egon Eiermann entworfen und diente als Modell für weitere Siedlungen. Das Museum befindet sich in der Adolf-Kolping-Straße 29 und ist ein Teil der ehemaligen Siedlung, die 1988 als Kulturdenkmal geschützt wurde. Die Siedlung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um 500 Heimatvertriebene in Hettingen aufzunehmen. Das Haus ist ein Zeugnis der Nachkriegszeit und zeigt die Lebensbedingungen der Bewohner. Die Ausstellung im Erdgeschoss erläutert die Planung und den Entwurf von Eiermann, während das Obergeschoss das Leben der heimatvertriebenen Familien darstellt. Das Haus selbst und der Garten sind Teil der Ausstellung. Die Sanierung erfolgte von 2014 bis 2016 und ermöglichte eine denkmalgerechte Präsentation der ursprünglichen Räume und Materialien. Die Gliederung des Gartens und die Freiflächen sind ebenfalls Teil der Ausstellung und zeigen die ursprüngliche Gestaltung der Siedlung.
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- Art
- Museum
- Ort
- Buchen
- Adresse
- Kolpingstraße 29
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